Die öffentliche Debatte erklärt das mit Strukturen: fehlende Kandidaten oder Kandidatinnen, steuerliche Hürden, komplizierte Bewertungsverfahren. Zweifellos relevante Punkte – doch sie greifen zu kurz. Denn selbst wenn diese Hürden überwunden sind, scheitern Übergaben oft an etwas anderem: den inneren Blockaden der Beteiligten.
Wenn tiefe Überzeugungen den Fortschritt lähmen
In der Arbeit mit Übergebenden hören wir einen Satz immer wieder – in unterschiedlichen Worten, aber mit derselben Bedeutung: „Ich darf nicht der Erste sein, der loslässt!“ Das Unternehmen ist über Jahrzehnte Teil der eigenen Identität geworden. Loslassen fühlt sich an wie Verrat an der Firmenhistorie oder wie Selbstauflösung – jedenfalls nicht wie Übergabe.
Bei Übernehmenden begegnet uns das Spiegelbild: „Ich muss es unbedingt genauso gut machen wie mein Vorgänger!“ Auch hier: kein Plan, keine Strategie – aber ein Imperativ. Eine gefühlte Pflicht, die keinen Spielraum für die eigene Handschrift lässt, geschweige denn für Erneuerung und Wachstum angesichts der Anforderungen der Zukunft.
Mit Introvision vom inneren Drama in erlebbare Lösungen kommen
Wer diese inneren Überzeugungen nicht kennt, betrachtet und bearbeitet nur die glatte Oberfläche: Verträge, Übergabezeiträume, Schulungspläne. Den eigentlichen Engpass, die wahren Stolpersteine auf dem Weg übersieht man dabei: die innere Verfassung der Menschen, die diese Übergabe tragen müssen.
Strukturen lassen sich verhandeln. Imperative nicht. Die brauchen einen anderen Zugang. Hier setzt Introvision Coaching an: Es hilft, diese Imperative zu erkennen und sie zügig zu entkräften. So entstehen Nachfolgelösungen, die nicht nur auf dem Papier, sondern auch im Erleben der Beteiligten funktionieren.
Was hören Sie, wenn Sie genau hinhören – bei sich selbst oder bei den Menschen, die gerade übergeben oder übernehmen?